Banner
22. Spieltag: SG Kaarst - TuS Grevenbroich 7:0
Donnerstag, 27. Mai 2010 um 06:46 Uhr

Beeindruckende Rehabilitation

Im Spiel eins nach der bitteren Niederlage im Spitzenspiel gegen den SV Rosellen galt es, die Köpfe wieder frei zu bekommen und eine passende Antwort zu geben, was auf beeindruckende Weise gelang. Die SG übernahm von Anfang an das Kommando und ließ den Gästen aus der Schlossstadt nicht den Funken einer Chance. Mit der noch ungewohnten Viererkette gab es kaum Probleme und so wurde es eine deutliche Angelegenheit für die Blau-Weißen.

Bereits in der neunten Minute eröffnete Kathi Wetterau den Torreigen nach einem gut getimten Pass von Melli Helland zum 1:0. Trotz einiger Gelegenheiten dauerte es aber dann doch bis zur 26. Minute, ehe Kathi Wetterau einen Angriff über die linke Seite scharf in die Mitte passte und Magi Lehmann goldrichtig stand und zum 2:0 einschießen konnte. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte die überragende Melli Helland dann die 3:0 Pausenführung. Nach einer präzisen Ablage von Magi Lehmann hämmerte sie das "Leder" in den Giebel.

Mit diesem guten Gefühl, der deutlichen Führung und einer passenden Einstellung kamen die Gastgeberinnen auch wieder aus der Halbzeitpause auf den satten Kaarster Rasen. Es dauerte auch nicht lange, bis in Minute 48. Minute wieder einmal die Spielmacherin Melli Helland mit einem Pass von der linken Seite ihre Mitspielerin in Szene setzte. Dieses Mal war es Tete Meyer, die am langen Pfosten lauerte und dankend zum 4:0 einschob. Dann krönte die Spielerin des Abends ihr tolle Leistung mit einem Doppelschlag. In der 63. Minute machte sie das 5:0 und vollendete ihren Hattrick mit einem weiteren Kracher in den TuS-Winkel in der 73. Spielminute. Den Schlusspunkte einer einseitig geführten Partie setzte die Kapitänin Betzi Sülzenfuß, die einen Handelfmeter neun Minuten vor dem Ende ebenfalls ins obere Dreieck drosch. Mit 7:0 beendeten die SG Damen ihr "Trauma" von Rosellen und sind nun wieder voll in der Spur.

"Nach der wirklich bitteren Niederlage in Rosellen haben die Mädels heute die einzig richtige Antwort gegeben. Auch wenn Melli heute sicher augenscheinlich heraus stach, so war das doch eine geschlossene Mannschaftsleistung und jede hat die Gelegenheit genutzt sich die Birne frei zu spielen und zu schießen. Ich denke, damit sind wir für die restlichen, schweren Aufgaben gut gerüstet." lobte ein sichtlich erleichterter Trainer Sascha Polensky die Mannschaft.