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23. Spieltag: SV Bedburdyck/Gierath - SG Kaarst 2:2
Donnerstag, 27. Mai 2010 um 06:49 Uhr

Platz zwei verspielt

Nach zweiwöchiger Pause galt es für die SG im Spiel gegen die spielstarken Damen des SV Bedburdyck/Gierath, Platz zwei zu verteidigen. Entsprechend begann die SG sehr stark und machte bereits in der fünften Minute das 1:0 durch die erneut laufstarke Kathi Wetterau, die sich auf ihrer linken Seite durchtankte und ihr Solo mit der frühen Führung abschloss.

Doch schien der Treffer die Kaarster Damen in eine trügerische Sicherheit zu wiegen, denn die Mannschaft um die Spielführerin Betzi Sülzenfuß stellte das Fußballspielen ein und überließ zunehmend den Gastgeberinnen das Geschehen. Nach den ersten guten Torchancen nutzen diese die Einladung in der 15. Minute. Einen langen Ball schob die Stürmerin locker zum verdienten 1:1 ein. Auch der Gegentreffer weckte die SG nicht auf und so spielte in den ersten 45 Minuten weiterhin nur noch der SV. Eine erneut starke Theresa Adolffs im Kaarster Gehäuse, das Unvermögen der Gieratherinnen und eine große Portion Glück sorgten dafür, dass die Mannschaften die Seiten mit dem 1:1 wechselten.

In der Halbzeitpause musste das Trainerduo dann die passenden Worte gefunden haben. Das Spiel des Tabellenzweiten besserte sich. Es wurde wieder gekämpft, phasenweise auch Fußball gespielt, man erarbeitete sich wieder eine Feldüberlegenheit und man bekam die Gastgeberinnen besser in den Griff. Just in dieser Phase fiel das unglückliche 2:1 nach einer Ecke in der 66. Spielminute durch ein Eigentor. Unbeeindruckt spielten die Kaarster Mädels ihr Spiel weiter und wurden nur fünf Minuten später belohnt. Nach einem Fehler der SV-Keeperin setzten Tete Meyer und Viki Fafenrot nach und letztere nutze die Gelegenheit zum verdienten Ausgleich. Beide Manschaften besaßen in der Folge noch Torchancen, konnten sie aber nicht nutzen. So trennten sich die beiden Teams leistungsgerecht 2:2.

"Wir haben zwei weitere Punkte heute ganz klar in der ersten Halbzeit verschenkt. Am Ende war die Punkteteilung gerecht. Schade nur, dass wir nun auch Platz zwei verspielt haben. Jetzt gilt es den dritten Platz zu verteidigen." resümierte Trainer Sascha Polensky nach den schweren 90 Minuten.